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Ortswehrleiter Thomas Müller versenkte die Zeitkapsel, beobachtet von Gemeindebürgermeister Andreas Burger (links), Ortsbürgermeister Andreas Daenecke (2. von links) und dem langjährigen Feuerwehrmitglied Walter Kültz (rechts), im Boden des Neubaus.

Als die Zeitkapsel am 20. Januar bei frostigen Temperaturen im Boden des zukünftigen Feuerwehrhauses neben der Prokon-Halle in Schackensleben versenkt wurde, standen die ersten Wände bereits. Entstehen wird auf einer Grundfläche von 800 Quadratmetern ein zweigeschossiges Feuerwehrhaus mit zwei Stellplätzen für die Fahrzeuge. Im Erdgeschoss werden neben der Fahrzeughalle Umkleideräume, Werkstätten, Lager, Technikräume und ein Sanitärbereich zu finden sein, während im Obergeschoss ein Verwaltungstrakt mit Büro und Schulungsbereich untergebracht wird.
Diese Aufteilung ist auch auf den Bauplänen zu erkennen, die neben etwas Geld, einem aktuellen Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde und der druckfrischen Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der Schackensleber Feuerwehr in die Zeitkapsel gefüllt worden waren.
Gemeindebürgermeister Andreas Burger hoffte genau wie die anwesenden Vertreter der Ortschaft, der Feuerwehr sowie die Bauschaffenden, dass der Baufortschritt weiterhin zügig vorangeht und das Projekt zum Jahresende fertiggestellt wird. Dann wird es Aufgabe der Feuerwehr sein, das Gebäude mit Leben zu füllen. Die Entwicklung vor allem im Nachwuchsbereich lässt aber Positives hoffen. 
Rundum das Gebäude soll das Leben ebenfalls weiterhin pulsieren. Der Festplatz wird an der Prokon-Halle erhalten. Neben der Zufahrt an der Arztpraxis wird an der Eichenbarleber Straße eine weitere Zufahrt erschlossen, die später als Feuerwehrausfahrt dient.
Gerechnet wird mit Baukosten von 2,6 Millionen Euro. 350.000 Euro davon werden durch das Land Sachsen-Anhalt über die sogenannte Stellplatzförderung getragen. Um Baufreiheit zu schaffen, wurde zuvor die ehemalige Schule abgerissen. Auch dabei konnten Fördermittel genutzt werden.