Stetiger Wandel in der Wirtschaft war das zentrale Thema beim jüngsten Unternehmensfrühstück der Gemeinde Hohe Börde am 26. Juni. Etwa 40 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren der Einladung an den Standort der AUMA Riester GmbH & Co. KG in Niederndodeleben gefolgt.
Genau an diesem Gewerbeobjekt ließ sich das Thema des Tages sehr gut verdeutlichen. Aufgrund der Verlagerung der Produktion elektrischer Stellantriebe und Armaturengetriebe innerhalb des Unternehmens ist die Halle mit angrenzenden Büroräumen der AUMA inzwischen zu groß geworden. Wie Thomas Feckl als Vertreter der AUMA erklärte, hat das Unternehmen nach einem kleineren Domizil für seine Servicemitarbeiter in der Region Magdeburg gesucht.
Die Zukunft des Gebäudes in Niederndodeleben ist dank Immobilienmakler Robert Vesely bereits geklärt. In Steffen Gland, Geschäftsführer des Unternehmens 24Volt.de, konnte er einen Interessenten finden. Damit seine Firma für Reparaturen von Nutzfahrzeug-Elektronik weiter wachsen kann, reichen die Raumkapazitäten am derzeitigen Standort in Hohenwarsleben nicht aus. Voraussichtlich zum November dieses Jahres wird er mit seinen Mitarbeitern in den Ort, in dem das Unternehmen einst klein begonnen hatte, zurückkehren.
Von diesen Firmenentwicklungen ließ sich auch die sachsen-anhaltische Wirtschaftsstaatssekretärin Stefanie Pötzsch beeindrucken. Sie stellte neben den Ursachen für Krisen und Wandel auch die Chancen in den Fokus. So braucht es trotz fortschreitender Automatisierung und Digitalisierung immer noch Fachkräfte. Verschiedene Programme, die im Land Sachsen-Anhalt aufgestellt worden sind, können helfen, potenzielle Fachkräfte für Geschäftsfelder und notwendige Weiterbildungen zu begeistern.
Die Redebeiträge schufen eine gute Grundlage für weitere Gespräche und Netzwerkarbeit am Rande des Unternehmensfrühstücks.
Wirtschaftlicher Wandel am praktischen Beispiel erklärt
