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Zufrieden konnte die Gemeindewehrleitung Hohe Börde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung auf das Jahr 2025 zurückblicken. Wenn die Sirenen heulten, waren die Kameraden schnell an der Einsatzstelle und bewiesen beim Löschen von Bränden und bei Hilfeleistungen, dass sie gut ausgebildet sind. Mit 168 Alarmierungen lag das Einsatzgeschehen etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
„Eine Feuerwehr kann ihre Aufgaben nur erfüllen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen“, erklärte Gemeindewehrleiter Stefan Libbe verbunden mit einem Dank an die Gemeinde. Neben der persönlichen Einsatzkraft sind Fahrzeuge und Feuerwehrgerätehäuser wichtig für die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft.
Beim Fahrzeugbestand konnte die Gemeinde durch die Investition in drei neue Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF) und ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) sowie in den Umbau eines Tanklöschfahrzeugs erneut ein Schritt nach vorn machen. Weitere Neuanschaffungen sind nach Aussage von Thomas Hillmer, stellvertretender ­­­­Gemeindewehrleiter (Technik), für die nächsten Jahre geplant, erste Fördermittelbescheide liegen vor. Auch bei der Modernisierung der Feuerwehrgerätehäuser geht es weiter – nach Schackensleben sollen Bornstedt und Nordgermersleben folgen.
Dass die Kameraden an Weiterbildungen interessiert sind, bewiesen die von Marcel Herzberg, stellvertretender Gemeindewehrleiter (Ausbildung), vorgelegten Zahlen für die absolvierten Lehrgänge. Hinzu kamen mehrere tausend Ausbildungsstunden, die in den Ortsfeuerwehren geleistet wurden, um das Know-how in Theorie und Praxis aufzufrischen und zu erweitern. Teil dessen sind 14 Einsatzübungen, die Volker Kramer, stellvertretender Gemeindewehrleiter (vorbeugender Brandschutz), in seiner Statistik vermerkt hatte.
Um die Einsatzkraft zu sichern, nehmen die Kinder- und Jugendfeuerwehren in den Ortschaften eine wichtige Rolle ein. Etwa 360 Kinder und Jugendliche werden nach Aussage von Gemeindejugendfeuerwehrwartin Viola Moser von Kinder- und Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern an die Arbeit der Feuerwehr herangeführt. Erste Höhepunkte für 2026 sind terminiert. Gleiches gilt für die Alters- und Ehrenabteilung unter Leitung von Horst Grothe mit etwa 90 Mitgliedern. Auch sie sind mit ihrem Wissen eine wichtige Säule für die Feuerwehrarbeit in der Hohen Börde.
Grußworte, verbunden mit dem Dank für die Einsatzbereitschaft, überbrachten neben Gemeindebürgermeister Andreas Burger auch Kreisbrandmeister Johannes Erben und Frank Alvermann vom Kreisfeuerwehrverband Ohrekreis.
Für besonderes Engagement geehrt wurden Florian Grape (Hohenwarsleben) und Sebastian Hoppe (Niederndodeleben).