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Das Bild zeigt drei Männer bei der Übergabe eines Schlüssels vor einem großen Feuerwehrfahrzeug.
Im Beisein von Innenstaatssekretär Klaus Zimmermann (Mi.) überreichte Gemeindebürgermeister Andreas Burger (re.) vor dem neuen HLF 20 den symbolischen Fahrzeugschlüssel an den Bornstedter Ortswehrleiter Marco Giesecke.

Ihre Bestrebungen, die Fahrzeugflotte der Gemeindefeuerwehr jedes Jahr ein Stück zu erneuern, konnte die Gemeinde Hohe Börde auch 2026 umsetzen. Nach einem Mittleren Löschfahrzeug (MLF) für die Ortsfeuerwehr Schackensleben im Jahr 2024 und einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) für die Ortsfeuerwehr Rottmersleben 2025 folgte nun ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) für die Ortsfeuerwehr Bornstedt. Offiziell wurde das Fahrzeug am 30. Juni vor dem Rathaus in Irxleben an die Kameraden übergeben.
Gemeindebürgermeister Andreas Burger richtete seinen Dank an das Land Sachsen-Anhalt, das für die Beschaffung des Fahrzeuges 190.000 Euro Fördermittel bereitgestellt hat. Insgesamt kostet das HLF 20 etwa 670.000 Euro. Deshalb war es auch wichtig, dass der Gemeinderat die Entscheidung mitträgt, in das Ehrenamt der Feuerwehr zu investieren.
Das lobte auch Klaus Zimmermann als Staatssekretär im Innenministerium des Landes. „Feuerwehr funktioniert nur mit vernünftiger Technik – vielerorts gibt es da noch Nachholbedarf“, erklärte er, dankte aber auch den Feuerwehrkameraden für ihren stetigen Einsatz. Zudem hoffte er, dass die moderne Technik auch bei der Nachwuchswerbung unterstützt.
Gemeindewehrleiter Stefan Libbe unterstrich, dass das neue Fahrzeug kein Spielzeug, sondern ein Werkzeug für die Feuerwehr ist. Weil die Anforderungen sich ändern, braucht es sichere und leistungsfähigere Technik. Dieses Fahrzeug wurde mit viel Fachexpertise so ausgestattet, dass die Feuerwehr Bornstedt besonders auch die Hilfeleistungseinsätze auf der Autobahn, den Schwerpunkt ihrer Arbeit, gut erledigen kann. So gehören zur Ausstattung unter anderem eine Rettungsplattform, eine Seilwinde, hydraulische und pneumatische Rettungsgeräte sowie für Brandeinsätze ein 2000-Liter-Wassertank und eine Wärmebildkamera. 
Nachdem Ortsbürgermeister Sven Nachtigall das Fahrzeug mit einer Sektdusche getauft hat, geht es für die Kameraden nun an die Ausbildung, um die neue Technik richtig kennenzulernen.