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Man sieht das Landeslogo von Sachsen-Anhalt sowie die europäische Flagge mit dem Schriftzug "Finanziert von der Europäischen Union" daneben.

Die Gemeinde Hohe Börde investiert weiter in die Entwicklung des denkmalgeschützten Hopfenhofes in Groß Santersleben. Mit dem Neubau eines Sanitärgebäudes sowie der geplanten Neugestaltung des Hofgeländes sollen die Voraussetzungen für die vielfältige, barrierefreie Nutzung des Areals als Veranstaltungs- und Begegnungsstätte nachhaltig verbessert werden.

Die Gemeinde Hohe Börde hat in der Vergangenheit in den Jahren 2008/2009 und 2010/2011 die Begegnungsstätte „Hopfen-Infohaus“ und die „Hopfenscheune“ saniert und Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Der gesamte Gebäudekomplex sowie der gesamte Hofbereich bilden ein Kulturdenkmal „Baudenkmal Bauernhof“ und sind denkmalrechtlich geschützt. Beide Gebäude werden für Veranstaltungen und Events von den örtlichen Vereinen und der Gemeinde als Gemeindezentrum öffentlich, sowie auch für private Veranstaltungen genutzt. 

Um die Infrastruktur des beliebten Veranstaltungsortes zu stärken, entsteht derzeit ein neues Sanitärgebäude mit Damen- und Herren-WC sowie einem barrierefreien Sanitärraum. Gestalterisch ist der Neubau an die Fassadengestaltung des Hopfen-Infohauses angepasst und fügt sich gut in die dörfliche Struktur ein. Die Fertigstellung ist für November 2026 vorgesehen.

Parallel dazu ist eine umfassende Neugestaltung des Hofgeländes geplant. Im Mittelpunkt stehen die Schaffung einer barrierefreien Wegeführung zwischen Hopfen-Infohaus und Hopfenscheune, der Erhalt und die teilweise Wiederverwendung des historischen Natursteinpflasters sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Geplant sind unter anderem eine Freitreppenanlage mit Sitzmöglichkeiten, eine Rampe zur barrierefreien Erschließung der Hopfenscheune sowie Medienanschlüsse für zukünftige Veranstaltungen.

Beide Projekte wurden durch die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Flechtinger Höhenzug und Drömling e. V. für eine Förderung ausgewählt. Die Zuwendungsbescheide wurden Ende 2025 und Anfang 2026 erteilt. Während die Arbeiten am Sanitärgebäude bereits laufen, musste die erste Ausschreibung für die Hofumgestaltung aufgehoben werden. Die Fertigstellung dieses Bauabschnitts wird deshalb voraussichtlich erst im Frühjahr 2027 erfolgen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme Neugestaltung Hofgelände belaufen sich auf ca. 430.000,00 €. Der Neubau des Sanitärgebäudes kostet ca. 400.000,00 €. Die Projekte werden aus Mitteln der Europäischen Union und Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Der ELER beteiligt sich jeweils mit der Höchstförderung von 200.000,00 € an den öffentlichen Ausgaben.