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Der Bebertaler Matthias Schlitte erreichte Gold bei der „IFA-Armwrestling-Weltmeisterschaft“ in Frankreich.
Der Bebertaler Matthias Schlitte erreichte Gold bei der „IFA-Armwrestling-Weltmeisterschaft“ in Frankreich.

Der Bebertaler Matthias Schlitte holte bei der „IFA-Armwrestling-Weltmeisterschaft“ in Frankreich erstmals Gold.
Der „12-malige-Deutsche-Meister“ Matthias Schlitte reiste zusammen mit seinen Teamkollegen Jan Täger und Fabian Täger für die Weltmeisterschaft an die Atlantikküste. Er musste die magische Grenze von 70kg unterschreiten, um später in dieser Gewichtsklasse antreten zu können. Bereits in der ersten Runde traf Schlitte auf den französischen Lokalmatador Bertand Travaglini. Obwohl Schlitte einen guten Start erwischte, hielt der Mann aus Paris stark dagegen. Trotzdem konnte Matthias Schlitte gewinnen. Im weiteren Turnierverlauf zeigte er seine Schnelligkeit und kämpfte sich Runde um Runde weiter nach vorn. Nach zwei weiteren Siegen gegen die internationale Konkurrenz galt es für den Einzug ins Finale, den französischen Champion Denis Pancu zu besiegen. Nach einem Blitzstart zwang der Deutsche nach nur wenigen Sekunden die Hand seines Gegners ins Polster und zog ungeschlagen in den Endkampf ein. 
Da Matthias Schlitte ungeschlagen blieb, musste dieser nun zweimal besiegt werden und war somit im Vorteil. Obwohl das französische Publikum ihren Sportler tatkräftig unterstützte, wiederholte Schlitte seinen Matchplan aus den Vorkämpfen: Mit einem schnellen Start sowie der bevorzugten „Top-Roll-Technik“ triumphierte Schlitte und holte sich verdient seinen ersten WM-Titel. „Ich bin überglücklich. Die harte Vorbereitung hat sich wirklich bezahlt gemacht und ich konnte meinen Plan perfekt umsetzen“, erklärte der Bebertaler. Bei der Weltmeisterschaft gingen knapp 400 Sportler aus 30 Nationen an den Start. In Frankreich vergab der Weltverband IFA auch die Standorte für die Turniere im Jahr 2023. Die Europameisterschaft wird in Finnland und die Weltmeisterschaft in Malaysia stattfinden.


Die Platzierungen:
1.     Matthias Schlitte - Deutschland
2.     Denis Pancu - Frankreich
3.     Mariusz Podgorski – Polen