„Klimafitte Gärten und klimafitte öffentliche Grünräume“ heißt ein Kooperationsprojekt von vier Lokalen Aktionsgruppen (LAG) in Sachsen-Anhalt, in dem Projekte zum Thema „Klimawandel geht uns alle an – gemeinsam entwickeln und stärken“ entwickelt werden sollen. Inhalte zur ökologischen Nachhaltigkeit und zum Klimawandel stehen im Vordergrund.
Die LAG Flechtinger Höhenzug und Drömling – und somit die Gemeinde Hohe Börde – bringt sich mit dem Projekt „Der Weltacker – in der Hohen Börde angekommen“ ein. Hinter der Idee des „Weltackers“ verbirgt sich ein Konzept, das das Bewusstsein für globale Ernährungszusammenhänge und nachhaltige Anbaumethoden schärfen soll. Bildung soll geschickt mit aktivem Klima- und Artenschutz sowie einem touristischen Angebot vereint werden. Die Basis bildet eine landwirtschaftliche Fläche von 2000 Quadratmetern, auf der einerseits Ackerbau betrieben, andererseits auch Nutztiere gehalten werden sollen. Dieser „Weltacker“ wäre der einzige in Sachsen-Anhalt, was die Rolle als sozialer Treffpunkt, der Generationen – von Kita-Kindern bis zu den Senioren – verbindet, zusätzlich stärkt.
Mit den Unterschriften, die Steffi Trittel als Vorsitzende der LAG Flechtinger Höhenzug und Drömling und Andreas Burger als Bürgermeister der Gemeinde Hohe Börde unter die Kooperationsvereinbarung gesetzt haben, ist der Anfang gemacht, um die Finanzierung in der vorbereitenden Phase zu sichern. Im Frühjahr 2028 sollen die erste Aussaat und die Errichtung der Lernstation auf dem „Weltacker“ in der Hohen Börde erfolgen.
Gemeinschaftlich dem Klimawandel begegnen
