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Zwei Frauen und zwei Männer bei der Übergabe eines Zuwendungsbescheides.
Ministerin Petra Grimm-Benne (li.) übergab im Beisein der Landtagsabgeordneten Katrin Gensecke den Zuwendungsbescheid an Gemeindebürgermeister Andreas Burger (2. v. li.) und Eric Schwabke vom Kinder- und Jugendbüro.

Die Gemeinde Hohe Börde möchte ein neues Fahrzeug des Typs Sprinter oder Crafter als Unterstützung für die mobile Jugendarbeit anschaffen. Groß ist daher die Freude über 90.000 Euro Fördermittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes, die einer Förderung zu 100 Prozent entsprechen. Von der Antragstellung bis zur Bewilligung vergingen nur vier Monate. Den Zuwendungsbescheid konnten Gemeindebürgermeister Andreas Burger und Eric Schwabke, Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbüros der Gemeinde Hohe Börde, aus den Händen der Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) und der SPD-Landtagsabgeordneten Katrin Gensecke in Empfang nehmen.
„Unser altes Mobil hat ausgedient, das neue Fahrzeug wird unseren Betreuern und Jugendlichen genau die Sicherheit und Mobilität bieten, die sie für eine moderne und attraktive Freizeitgestaltung im ländlichen Raum brauchen“, erklärte Andreas Burger. Mit dem neuen Kastenwagen können Kleingruppen sicher zu Projekten, Bildungsangeboten und Freizeitaktivitäten transportiert werden. Dank moderner Verzurrsysteme und Trennwände kann zudem die Ladungssicherung für Projektmaterialien wie Sportgeräte, Event-Equipment oder Werkzeuge besser gewährleistet werden als bei dem zehn Jahre alten Vorgängermodell.
Die mobile Jugendarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur der Gemeinde Hohe Börde. Ein besonderes Anliegen ist es außerdem, Mobilitätsbarrieren abzubauen und insbesondere sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine verlässliche Teilhabe zu ermöglichen. Mit dem neuen Fahrzeug soll auch Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Projekten ermöglicht werden, deren Eltern die Fahrtendienste zu den Veranstaltungsorten nicht übernehmen können. 
Sozialministerin Petra Grimm-Benne sagte: „Das neue Fahrzeug ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft der regionalen Jugendhilfe in der Hohen Börde, sichert die Mobilität und Teilhabe im ländlichen Raum und stellt sicher, dass die Fördermittel direkt bei den Jugendlichen vor Ort ankommen.“ Angesichts des großen Modernisierungsbedarfs von Jugendeinrichtungen hat sich Sachsen-Anhalt als einziges Bundesland dazu entschlossen, mit den Sonderinvestitionsmitteln gezielt Jugendarbeit, Jugendtreffs und Jugendzentren durch Vollfinanzierung in Kommunen zu unterstützen.