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Jung und Alt machten sich bei der "Tour de Börde" auf den Weg zur großen Abschlussparty nach Schackensleben.

Mehr als 350 Radfahrer aus allen Ortschaften der Hohen Börde haben sich am 20. Juni auf den Sattel geschwungen. Trotz angesagter schwüler Hitze und Gewitterprognose waren sie dem Ruf zur „Tour de Börde“ nach Schackensleben gefolgt. Auf dem Bolzplatz hatte die Gastgeberortschaft für eine beindruckende Festmeile mit vielen bunten Angeboten gesorgt. 
Angeführt von den 14 ehrenamtlichen Tourenführern entdeckten die Radfahrgruppen auf ihren individuell konzipierten Anfahrtsrouten die schönsten landschaftlichen Ecken der Gemeinde. Alle Generationen traten in die Pedale. Das Miteinander von Jung bis Alt, der Zusammenhalt und das Kennenlernen über die Dorfgrenzen hinaus sind seit der ersten „Tour de Börde“ im Jahr 2013 erklärtes Ziel dieser Sternfahrt, die damals der Seniorenbeirat Hohe Börde ins Leben gerufen hatte. 
Der Zielort wechselt jährlich, in diesem Jahr hatte Schackensleben anlässlich der 100-jährigen Jubiläen von Sportverein und Feuerwehr ein großes Fest auf die Beine gestellt, in das die „Tour de Börde“ integriert war. Beeindruckend war die außergewöhnliche Vielfalt der Stände. Von der Tischlerwerkstatt über ein Potpourri von Sport- und Kreativangeboten für jedes Alter bis hin zu kulinarischen Genüssen war jede Menge vertreten. 
Traditionell spielte das Sax`n Anhalt VIP Orchester auf. Seit Jahren zählt ebenso das Holunderblütenfest der „Holli-Holler“-Landfrauen mit der Kür der Holunderhutkönigin zum Tourprogramm. In diesem Jahr erhielt die Eichenbarleberin Bärbel Knape die meisten Stimmen und wird zukünftig die Farben der Hohe Börde vertreten. 
Losfee Lilly (10) zog die Gewinner der Tour-Tombola. Das E-Bike ging in diesem Jahr an Steffi Trittel aus Nordgermersleben. Den zweiten Preis – ein Audi-Wochenende vom Autohaus Feser-Graf – gewann Philipp Ripperger aus Groß Santersleben. Über den 150-Euro-Gutschein vom Möbelhaus „Ihr Einrichter Spill“ in Irxleben freute sich der Rottmersleber Karsten Vogeler. Doch der ganz große Gewinner des Tages war das Gemeinschaftsgefühl aller Teilnehmer.