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Die Gemeinde Hohe Börde fordert sofortige Maßnahmen zur Entlastung der Ortschaften Hohenwarsleben und Hermsdorf und richtet einen dringenden Appell an das Land.  Die Baustellen auf der A2 und L47 verschärfen die Verkehrslage vor allem in den Ortschaften Hohenwarlsben und Hermsdorf.  

Die Gemeinde Hohe Börde schlägt erneut Alarm: Die Verkehrssituation in   Hohenwarsleben und Hermsdorf hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt.
Grund dafür sind die anhaltenden Vollsperrungen und Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn A2, die offizielle Umleitung über die B1 sowie die zusätzlichen Belastungen durch die Sanierungsarbeiten an der L47 im Bereich Irxleben/Hohenwarsleben und die Baumaßnahmen auf der A2 ab der Anschlussstelle Bornstedt.
„Die Situation ist für die Menschen vor Ort nicht mehr hinnehmbar“, betont Gemeindebürgermeister Andreas Burger und ergänzt: „Unsere Ortschaften sind für den massiven Ausweichverkehr insbesondere den Schwerlastverkehr nicht ausgelegt. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht auf dem Spiel.“

LKW verkeilen sich regelmäßig in engen Ortsstraßen

Immer wieder komme es zu gefährlichen Situationen: LKW bleiben in engen Kurven stecken, blockieren Straßen, behindern Rettungswege und verursachen erhebliche Schäden an der Infrastruktur. Die Belastung durch Lärm, Abgase und Erschütterungen hat dem Bürgermeister zufolge ein Ausmaß erreicht, das weit über das Zumutbare hinausgeht.

Gemeinde fordert konkrete Maßnahmen vom Land

Die Gemeinde hat sich daher mit einem offiziellen Schreiben an die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Lydia Hüskens gewandt und fordert:
-    Sperrung der Abfahrt Irxleben (BAB2) in Richtung Hannover bei Vollsperrungen der Autobahn; 
-    Dauerhafte 7,5 t Beschränkung für die Ortsdurchfahrt Hohenwarsleben;
-    Generelles Abfahrverbot von der A14 für den Schwerlastverkehr in Richtung Hohenwarsleben;
-    Berücksichtigung der L47 Sanierung in der Verkehrslenkung, um zusätzliche Belastungen zu vermeiden;
-    Öffnung der derzeit gesperrten Kreisstraße 1163 von Irxleben nach Hermsdorf als wichtigste Verbindung von Süd nach Nord für jeglichen Verkehr.

„Wir erwarten, dass das Land die Situation ernst nimmt und kurzfristig handelt“, fordert Andreas Burger und unterstreicht: „Unsere Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf Sicherheit, Lebensqualität und funktionierende Infrastruktur.“

Gemeinde bietet weiter enge Zusammenarbeit an

Die Gemeinde Hohe Börde signalisiert zugleich ihre Bereitschaft, gemeinsam mit dem Ministerium, der Landesstraßenbaubehörde und der Autobahn GmbH an tragfähigen Lösungen zu arbeiten. „Viele Hinweise aus der Bevölkerung konnten auch schon umgesetzt werden. Wir stehen weiterhin für Gespräche bereit. Aber es braucht jetzt noch mehr flexible kurzfristige Entscheidungen, um auf die Verkehrsströme bei Staulagen reagieren zu können“, erklärt der Bürgermeister.