Die Wetterlage mit großen Schneemassen und Wind, der auf den Straßen für Verwehungen sorgte, hatte auch Auswirkungen auf den traditionellen Neujahrsempfang. Im Vergleich zu den Vorjahren waren viel weniger Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gemeinwesen und Vereinslandschaft der Einladung des Gemeindebürgermeisters Andreas Burger in die Wellener „Dorfscheune“ gefolgt. Auch die musikalischen Einlagen mussten wetterbedingt aus dem Programm gestrichen werden.
Andreas Burger nutzte dennoch die Gelegenheit, auf ein Jahr voller Bewegung zurückzublicken – ein Jahr, in dem Herausforderungen angenommen, Entscheidungen getroffen und Projekte vorangebracht wurden, die die Gemeinde nachhaltig prägen werden. „Und es war ein Jahr, in dem wir einmal mehr gespürt haben, wie stark unsere Gemeinschaft ist, wenn wir zusammenstehen“, betonte er.
In die Infrastruktur wurde ebenso investiert wie in Bildung, Digitalisierung und Lebensqualität. Fördermittel wurden eingeworben, Planungen vorangetrieben und mutige Weichen gestellt. „Und wir haben gelernt, dass kommunale Arbeit oft ein Marathon ist, kein Sprint“, erklärte der Bürgermeister weiter.
Mit Stolz blickte er auf die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren: in Vereinen, Feuerwehren, Kirchengemeinden, Initiativen, in Kultur und Sport. Sie alle tragen dazu bei, dass die Hohe Börde nicht nur eine Verwaltungseinheit ist, sondern ein Zuhause.
2026 wird aus der Sicht des Bürgermeisters ein Jahr der Umsetzung werden. Projekte, die lange vorbereitet wurden, sollen sichtbar werden. Außerdem soll weiter an einer modernen, lebenswerten und zukunftsfesten Hohen Börde gearbeitet werden. Die Region werde sich selbstbewusst positionieren – mit klaren Ideen, mit einem starken Profil und mit dem Mut, Neues zu wagen. Der Fokus liegt auf guter Kinderbetreuung, auf sicheren Wegen, starken Ortskernen, nachhaltiger Energie, digitaler Infrastruktur und auf einer Verwaltung, die bürgernah, transparent und verlässlich ist.
Premiere hatte beim Neujahrsempfang der neue Imagefilm der Gemeinde. Am rustikalen Büfett war nach dem Rück- und Ausblick des Bürgermeisters sowie Grußworten von Justizministerin Franziska Weidinger, Dr. Marcus Waselewski in Vertretung des Landrates Martin Stichnoth sowie der CDU-Bundestagsabgeordneten Anna Aeikens Zeit zum Austausch und Netzwerken.
