Hohe Börde bahnt Kooperation mit dem Steirischen Vulkanland an

Zwei Fraue, ein Mann bei einer Präsentübergabe

Ein transnationales Projekt im Zeichen des Holunders streben die Gemeinde Hohe Börde (Lokale Aktionsgruppe „Flechtinger Höhenzug“) und die Lokale Aktionsgruppe „Steirisches Vulkanland“ aus Österreich an. Darauf haben sich Vertreter beider Aktionsgruppen während eines Anbahnungsgespräches in Österreich verständigt. Das EU-Programm ELER und das Land Sachsen-Anhalt haben das Treffen finanziell gefördert. Das transnationale Projekt ist Teil der EU-Förderstrategie Leader, einem Förderinstrument zur Entwicklung des ländlichen Raumes.
Fünf Tage lang führten Ursula E. Duchrow-Buhr von Holunderkontor Niederndodeleben und Anne Gendera  (Gemeinde Hohe Börde) Gespräche mit Spitzenvertretern und Akteuren der LAG „Steirisches Vulkanland“ - dazu zählten der LAG-Obmann Josef Ober, LEADER-Manager Michael Fend, der Obstbauer Johannes Christiandl und der Wissenschaftler Professor Sepp Porta, einem renommierten Kenner des Holunders. Das Vulkanland ist das größte Holunderanbaugebiet Europas. In der Hohen Börde steht mit dem Holunderkontor das weltweit erste Dokumentationszentrum über Kultur, Küche und Geschichte des Holunders.
Unter dem Motto „Gesund leben auf dem Lande – Pflege ländlicher Traditionen“ wollen die Partner aus der Hohen Börde und dem Vulkanland die Potenziale und Anwendungsbereiche  des Holunders in beiden Regionen kennenlernen und vertiefen.
„Ziel unserer angestrebten Projektvereinbarung soll sein, die lokalen Perspektiven des Holunders zu erweitern – zu beiderseitigem Vorteil“, unterstrich Duchrow-Buhr nach der Rückkehr und ergänzte: „Das umfasst unter anderem die Bereiche Gesundheit, Tourismus, Kultur und den Holunder als Identitätsstiftendes Symbol einer ländlichen Region.“ Lokale Akteure sollen aus beiden Regionen für diese Kooperation gewonnen werden. Wissenschaftler, Praktiker wie Obstanbauer und Regionalentwickler und Tourismusexperten sollen einen Wissenstransfer über Ländergrenzen hinweg ermöglichen. „Wir haben in Österreich Interessen, Wege und Quellen dieser transnationalen Kooperation ausgelotet. Wir sind sehr optimistisch, dass die Ergebnisse unserer Anbahnungsgespräche in eine nachhaltige Kooperationsvereinbarung münden wird“, betonte Duchrow-Buhr. Ein erster Schritt könnte dann eine Studie sein, die Potenziale und Perspektiven untersucht und Leitfaden für konkrete Projekte sein könnte.

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