Eine Million für Anschluss von sechs Dörfern an die digitale Welt

Menschengruppe mit Urkunde

In einem Jahr soll die Hohe Börde flächendeckend mit einem Internet-Tempo von 50 Mbit/sec (Gewerbetreibende sogar mit 100 Mbit/sec) über die Datenautobahn fahren. Einen Fördermittelbescheid über knapp 939.000 Euro hat Staatssekretär Thomas Wünsch aus dem Landes-Wirtschaftsministerium der Gemeinde überreicht. Damit ist das Finanzierungspaket für die Breitband-Interneterschließung in sechs Ortsteilen so gut wie geschnürt.
Zwar hat der Bund seinen Finanzierungsanteil für das insgesamt 1,307 Millionen Euro teure Vorhaben noch nicht abschließend genehmigt, die Gemeinde geht aber fest davon aus, dass dies unmittelbar bevorsteht.
Die Hohe Börde steht mit 130.000 Euro Eigenmitteln parat und hofft, dass in diesem Frühjahr diese  wichtige Etappe bei der Breitbanderschließung beginnen kann. Ans schnelle Internet wird das Telekommunikationsunternehmen MDDSL  bisher „weiße Flecken“ in Teilbereichen von Bebertal, in Tundersleben, Brumby, Mammendorf, Glüsig und ein Teilbereichen von Niederndodeleben anschließen.
Bürgermeisterin Steffi Trittel erinnerte während eines kleinen Empfangs an die „vielen an diesem Projekt Beteiligten und auch an die lange Zeit der Beratungen und Verfahren seit der ersten Beantragung.“ Eine Machbarkeitsstudie musste erstellt werden, ein aufwändiges Ausschreibungsverfahren war anschließend nötig gewesen, um die durchführende Telekommunikationsfirma und die Baukosten zu ermitteln – um darauf basierend die Förderanträge zu stellen. Auch die Abstimmung zwischen den  Fördermittelgebern hat Zeit geraubt, dafür liegt die Gesamtförderquote mit 90 Prozent der Gesamtkosten in einem für die Gemeinde äußerst günstigen Bereich. Staatsekretär Wünsch und auch der Gemeinderatsvorsitzende der Hohen Börde Jürgen Kebernik unterstrichen die Rolle des schnellen Internets für die Unternehmen und für die Bildung, für die Schulen und für die Jugend und deren Berufswelten.
Wünsch blickte auf die „Digitale Agenda“ des Landes Sachsen-Anhalt voraus, „denn die Basis, die wir jetzt schaffen, kann nur ein erster Schritt sein“. Die technischen Möglichkeiten müssten über 2018 hinaus (bis dahin soll Sachsen-Anhalt flächendecken mit 50 Mbit/sec versorgt sein/d. Red.) weiterentwickelt und die damit verbundenen Chancen in unterschiedlichsten Einsatzgebieten ausprobiert werden. Auch hier steht die Hohe Börde an vorderster Front und will Pilotkommune für das Projekt „Digitales Dorf“ werden. Und sie hat gute Chancen.

 

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