Stiftungsfest auf der Burg zu Bebertal

Frau redet vor einem Posaunenchor

„Gutes Tun und dabei genießen“ – unter diesem Motto hatte die „Stiftung Leben in der Hohen Börde“ ins Festzelt auf den Schlosshof der Veltheimsburg eingeladen. Bei einem für alle Bürger offenen Frühstück – umrahmt von musikalischen Leckerbissen - informierte die Stiftung vor historischer Kulisse über ihre Ziele. Ministerpräsident a.D. Wolfgang Böhmer beglückwünschte die Stiftung zu ihrem Schritt. 

Die Stiftung  Leben in der Hohen Börde wirbt offensiv in der breiten Öffentlichkeit für ihre Ziele und bittet um Unterstützung ihrer Arbeit. „Wir wollen heute in guter Atmosphäre feiern, miteinander reden, die Stiftung vorstellen und Antworten auf offene Fragen geben. Ohne Unterstützung kann eine Stiftung nicht arbeiten. Und ohne Aufklärung, ohne einen regen Austausch über unsere Absichten, wie wir es auf dem heutigen Stiftungsfest mit Bürgerfrühstück erleben wollen, wird uns niemand unterstützen“, erklärte die Vorstandsvorsitzende der „Stiftung leben in der Höhen Börde“ Steffi Trittel auf der Bebertaler Veltheimsburg.
Steffi Trittel ergänzte: „Wir wollen Schritt für Schritt mit unseren Partnern und den Menschen ins Gespräch kommen. In einer Atmosphäre des Vertrauens gedeiht Zusammenarbeit. Unsere Stiftung wird nicht von heute auf morgen alle Probleme lösen, aber sie ist eine Möglichkeit, ein Standbein für das bürgerschaftliche Engagement, für die Unterstützung der vielen freiwillig agierenden Menschen in unserer Gemeinde zu werden. Dafür lohnt es sich zu arbeiten.“
Der frühere Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Dr. Wolfgang Böhmer lobte den Schritt zur Stiftungsgründung. Die Gemeinde, ihre Vereine und Bürger werden Böhmer zufolge davon profitieren, die Gemeinde werde sich weiterentwickeln. Dazu sei seitens der Stiftung aber viel Mühe und Engagement nötig. Nur so könne durch eine gute Idee auch Gutes gelingen.
Der Posaunenchor Nordgermersleben, das Ensemble „4 voices“, die großen und kleinen  „Crazy Dancer“ aus  Schackensleben sowie die Jagdhornbläser „Weidmannsheil“ aus Bebertal belebten die von angeregten Gesprächen getragene Atmosphäre im Festzelt. Das Festzelt hatte der Schützenverein Bebertal kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Heimatverein Bebertal hatte für ein ansprechendes Ambiente gesorgt.
Friederike Jarzyk-Dehne, die Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, betonte in ihrer Rede: „Unsere Stiftung will sich dafür einsetzen, dass Bürger ihr ländliches Umfeld selbst mit Leben erfüllen können. Dazu braucht es einerseits engagierte Bürger und andererseits eine finanzielle Grundlage, um besondere Projekte mitfinanzieren zu können. Gegenwärtig beteiligt sich die Stiftung am Förderwettbewerb ‚Engagierte Stadt‘ bei dem es um die Bildung von lokalen und überregionalen Netzwerken für die Förderung der Freiwilligenarbeit geht. Wir schauen uns nach allen Seiten um, reden mit anderen Stiftungen, die ähnliche Ziele wie wir, vor allem die Unterstützung der Bürgerarbeit, verfolgen. Wenn sich Bürger für Bürger stark machen und auf eine Stiftung als Rückgrat zurückgreifen können, ist das eine Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft, in der die finanziellen Spielräume der politischen Kommunen immer kleiner werden.“
Die Stiftung informierte bei deftigem Hausschlachtefrühstück über ihre Förderrichtlinien. Sie ist Handlungsgrundlage für Bürger und Vereine, um durch die Stiftung gefördert zu werden. Darüber hinaus erläuterten Vorstand und Kuratorium das Wesen einer Stiftung, ihre Ziele und Möglichkeiten, die sich für potenzielle Zustifter und Spender ergeben.

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