Großes Interesse für das Bornstedter "Mauritiusquartier"

Der andrang bei der Bornstedter Bürgerwerkstatt zum "Mauritiusquarier" war groß.

Die Gestaltung des demografischen Wandels gehört zu den Schwerpunktaufgaben des Europäischen LEADER-Prozesses in den ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Flechtinger Höhenzug, die seit vielen Jahren von Bürgermeisterin Steffi Trittel geleitet wird, hatte dafür 2018 ein Vorhaben der Evangelischen Kirchengemeinde Bornstedt ausgewählt. Im Zuge des Projektes soll die Frage nach der Akzeptanz eines Wohnobjektes in der Ortsmitte im Zuge einer Machbarkeitsuntersuchung beantwortet werden. Die Förderung des Vorhabens erfolgt über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER). 2019  gab es dann  grünes Licht  für den Beginn.
Die Untersuchung wird derzeit unter der Bezeichnung „Mauritiusquartier“ durchgeführt. In diesem Kontext hatten die Projektverantwortlichen des Gemeindekirchenrates, gemeinsam mit dem externen Dienstleister, der die Untersuchung leitet, für den 30. Januar zu einer Bürgerwerkstatt nach Bornstedt eingeladen. Das Thema des Gesprächskreises lautete: „Inwiefern ist ein altersgerechtes Wohnprojekt in der Mitte des Dorfes sinnvoll?“.
Zugleich wurde über die konkreten Pläne der Kirchengemeinde informiert: Es geht um ein altes Objekt sowie Grundstücksflächen in Bornstedt, die sich im Eigentum der evangelischen Kirche befinden und die man einer neuen Funktion zuführen möchte. Dabei sollen die Belange des demografischen Wandels, der sich vor allem durch eine stark wachsende Zahl älterer Menschen und auch Hochbetagter darstellt, Beachtung finden.
Die Gemeinde Hohe Börde hatte bereits vor rund zehn Jahren - damals als eine der ersten Kommunen im Land - eine eigene Anpassungsstrategie an den demografischen Wandel erarbeitet. Von diesem konzeptionellen Vorlauf profitiert heute auch die Untersuchung in Bornstedt.
Die in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie empfiehlt, die Dorfgemeinschaft frühzeitig in die Planungen der Kirchengemeinde einzubeziehen, um die Vorstellungen und Wünsche der Dorfbewohnerinnen und -bewohner in die Umsetzungskonzeption aufzunehmen. Letztlich können damit auch die Belange späterer Kundinnen und Kunden für das Wohnobjekt Beachtung finden und das bürgerschaftliche Engagement vor Ort gefördert werden.
Die Erkenntnis aus der Veranstaltung am 30 Januar lautet: Das Interesse der Bornstedter für ein derartiges Vorhaben ist sehr groß. Nun gilt es, die Ideen zu analysieren und in die Fortschreibung des Konzepts aufzunehmen.

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