„Mauritiusquartier“ im Gespräch: Neue Wohnformen in alten Gemäuern

Die Umgestaltung des Bornstedter Pfarreigrundstücks zum „Mauritiusquartier“ mit altersgerechten Wohnungen steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Informationsveranstaltung, zu der der Gemeindekirchenrat Bornstedt am Donnerstag, dem 30. Januar, ab 17 Uhr in das Dorfgemeinschaftshaus „Anger-Eck“ einlädt.
Die Gastgeber laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Vorstellung einer Machbarkeitsstudie ein. Der Magdeburger Wissenschaftler Dr. Thomas Kauer und sein Team hat die Machbarkeitsstudie im Auftrag der Kirchengemeinde erstellt und wird die Ergebnisse und vorgeschlagenen Möglichkeiten am 30. Januar persönlich vorstellen.
Die Studie wurde mit Mitteln der LEADER-Strategie der EU zur Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert. „Wir wollen mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Bornstedt und den umliegenden Dörfern ins Gespräch kommen, hoffen in der offenen Diskussion in Form eines World-Cafés auf Meinungen, Vorschläge und Ideen, die das Projekt unseres Mauritiusquartiers weiter voranbringen“, erklärte Heiner Danzmann, der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates.
Die Idee: Zur Herstellung altersgerechter Quartierswohnungen mit integralem Charakter sollen auf dem Gelände des Pfarrgrundstücks derzeit leerstehende Gebäude umgenutzt und für eine neue Zielgruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern gestaltet werden. In Zeiten des demografischen Wandels ist eine Verbindung aus dem bestehenden Stall- und Scheunengebäude mit neuen Anbauten geplant, die den Ansprüchen altersgerechter Wohnansätze entsprechen.
Grundlage ist einerseits der wahrzunehmende Trend, dass entgegen allen Demografie-Prognosen, die Bevölkerung in der Hohen Börde und im Besonderen in Bornstedt in den letzten Jahren wächst. Andererseits müssen derzeit ältere Bürgerinnen und Bürger im Fall einer benötigten Betreuung in benachbarte Orte oder in die Kreisstadt umziehen. Diesem Umstand soll entgegengewirkt werden. Ein weiterer Trend geht in Richtung Leben in Wohngemeinschaften, auch für alte Menschen, heißt es in der Einleitung der Studie.
Auch die räumliche Nähe des Vorhabens zur Kita „Kuschelnest“ ist ein wesentlicher  Baustein des Projektes. Die Kirchengemeinde hofft auf eine Wohn- und Lebensgemeinschaft aller Generationen. Die Vision:: „Jung lernt von Alt und Alt lässt sich inspirieren von Jung“.

Kontakt
Gemeinde Hohe Börde
Bürgermeisterin Steffi Trittel
Ortsteil Irxleben
Bördestraße 8
D-39167 Hohe Börde

Telefon: +49 (0) 39204 7810
Fax: +49 (0) 39204 781 450
Hotline 115
Mail: trittel@hohe-boerde.de
Öffnungszeiten
Montag
nach Vereinbarung
Dienstag
 
09:00 - 12:00 Uhr
13:30 - 18:00 Uhr
Mittwoch
nach Vereinbarung
Donnerstag
 
09:00 - 12:00 Uhr
13:30 - 18:00 Uhr
Freitag
09:00 - 12:00 Uhr

Wichtige Kontakte, Bereitschaftsdienst, Notrufnummern, Sperrinformationen
Rettung und Feuerwehr 112
Polizei 110
Leitstelle Landkreis Börde 03904 42315
diensthabender Hausarzt 116 117
Zahnärzte
Leistungen
Apotheken
Frauenhaus
Sperrungen Landkreis
Sperrungen Magdeburg
Tierheim Wolmirstedt
Störungsmeldung WWAZ

Bereitschaftsdienst AWZ
 
 
###6401##https://www.hoheboerde.de/front_content.php?idart=6401&lang=12&acceptCookie=1&idcat=412