Energetische Grundschule in Bebertal ab 2020

Die Schulentwicklungsplanung der Gemeinde Hohe Börde hatte 2014 bereits Bedarf angegeben, dass die Grundschule in Bebertal „An den Wellenbergen“ durch das Stark III-ELER-Programm gefördert werden soll.
Das jetzige Gebäude wird auf den Rohbau zurückgeführt. Der Verbindungstrakt zwischen Mensa und Grundschulgebäude wird komplett abgerissen und vergrößert. Anschließend wird auf das Erdgeschoss ein Obergeschoss aufgesetzt. Damit wird der Platzbedarf für eine zwei zügige Grundschule erreicht. Das Schuleinzugsgebiet erstreckt sich von Bebertal, Bornstedt, Tundersleben, Rottmersleben bis nach Nordgermersleben und Brumby.
Die besondere Architektur und das Farbkonzept gestaltete das Planungsbüro. „Ziel ist es attraktive Grundschulen zu schaffen, die auch in ihrer baulichen Substanz den energetischen Vorgaben entsprechen,“ so Bauamtsmitarbeiter Sebastian Mund. Damit aus der Grundschule eine energetische wird, muss die Wärmedämmung erneuert werden, um den Wärmeverlust im Winter zu reduzieren. „Durch den Austausch der Heizungsanlage, verbraucht die Schule dann ca. 46 % weniger Energie“, erklärt Sebastian Mund weiter. Auch die Fenster werden den neuen Energiesparverordnungen entsprechen. Die vorhandenen alten Kunststofffenster werden durch neue Kunststofffenster mit Wärmeschutz-Verglasung ersetzt. Für die dezentrale Belüftung der Klassenräume werden Fensterflügel mit Lamellen in diese Kunststoffelemente integriert. Die neuen Fensterbänder im Obergeschoss-Neubauteil werden als Aluminium-Glas-Konstruktion ausgeführt.
Der  alte Dachaufbau wird komplett entfernt und durch einen neuen mit energetisch notwendiger Dämmung ersetzt. Die Eindeckung auf dem Neubauteil erfolgt ebenfalls als Bitumendämmdach mit Wärmedämmung. Sämtliche Regenrinnen, Fallleitungen, Dachanschlüsse und Abdeckungen werden erneuert. Die Eindeckung erhält zum Gebäudeschutz Notüberläufe.
Die baulichen Maßnahmen sollen innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein, damit die Schüler zu Beginn des neuen Schuljahres 2020/21 im neu sanierten Gebäude wieder unterrichtet werden können. Die Kosten der Umbaumaßnahmen belaufen sich auf 3.346.789,78 Euro. Die Fördermittel des Stark III-ELER-Programms betragen 2.510.092,33 Euro und die Differenz trägt die Gemeinde als Eigenanteil.

 Mario Linnert vom Elektro-Planungsbüro, Heidelore Gödicke vom Heizungs-und Sanitär Ingenieurbüro, Sebastian Mund (Bauamtsmitarbeiter) und Gabriele Hollmann vom Architektenbüro bei einer Baubesprechung direkt vor der Schule in Bebertal. (Von links nach rechts)

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