Die Hohe Börde experimentiert im Digitalisierungslabor

Zwei Frauen am Laptop

Per Online-Video-Konferenz nimmt die Gemeinde Hohe Börde gegenwärtig an einem deutschlandweiten Digitalisierungslabor teil. Städte wie Hamburg, Mannheim, Düsseldorf und eben die ländliche Hohe Börde tauschen sich via Internet mit Experten der IT-Branche, der Verwaltung und des Gesetzgebers sowie mit Nutzern (Bürgern) aus und wollen innerhalb  weniger Monate ein Instrument mit deutschlandweiter Anwendungsreife entwickeln.
Hintergrund der Digitalisierungsbemühungen ist das sogenannte Online-Zugangs-Gesetz (OZG: Gesetz zur Verbesserung des Online-Zugangs zu Verwaltungsleistungen). Danach müssen Bund, Land und Kommunen bis Ende 2022 alle 575 Verwaltungsleistungen online zur Verfügung stellen – und das medienbruchfrei. Medienbruchfreiheit heißt: Vom Antrag über die Bearbeitung, zum Bescheid bis hin zur  Gebührenzahlung soll alles digital automatisiert möglich sein – ohne Ausdruck, ohne gescannte Dokumente, ohne Bearbeitung per Hand.
Die bundesweit arbeitenden Digitalisierungslabore widmen sich einer Auswahl  der insgesamt 575 Verwaltungsdienstleistungen. Hauptamtsleiterin Kerstin Pitschmann erläutert das Herangehen: „In Online-Konferenzen beschreiben wir in einer Ist-Analyse die Dienstleistung und das dahinter stehende Verwaltungsverfahren mit allen Schnittstellen. In unserem Digitalisierungslabor geht es um die Verwaltungsdienstleistung Genehmigung einer Sondernutzung.  Diese Abläufe werden auf ihre Effektivität geprüft und ggf. verbessert. Die optimierten Abläufe werden dann digital automatisiert.“ Oberstes Ziel dieses Automatisierungsvorgangs ist eine nutzerfreundliche Bedienung. Deshalb arbeiten und testen von Beginn an Bürger in den Digitalisierungslaboren mit. Der Bürger soll später schließlich die Online-Anträge möglichst einfach stellen können. Kerstin Pitschmann ergänzt: „Am Beispiel der Digitalisierung der Sondernutzung wollen wir lernen, wie wir auch bei anderen Verwaltungsdienstleistungen, von der Hundeanmeldung in der Kämmerei  bis zum Vorkaufsrechtsverzicht im Bauamt oder der Genehmigung einer neuen Grundstückszufahrt möglichst schnell den bürgerfreundlichen Digitalisierungsprozess voranbringen können. Das Arbeitstempo der Digitalisierungslabore ist atemberaubend. Bereits im Frühjahr soll ein Prototyp vorgestellt und deutschlandweit eingeführt werden.“

Kontakt
Gemeinde Hohe Börde
Bürgermeisterin Steffi Trittel
Ortsteil Irxleben
Bördestraße 8
D-39167 Hohe Börde

Telefon: +49 (0) 39204 7810
Fax: +49 (0) 39204 781 450
Hotline 115
Mail: trittel@hohe-boerde.de
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