Ein Konzept für eine förderliche Zukunft des „Schrotetal-Schwimmbads“

Frau überreicht einem Mann eine Studie, ein zweiter Mann schaut lächelnd zu

Hoffnung auf eine Sanierung des Niederndodeleber Freibands nährt ein neues Konzept, das die Gemeinde Hohe Börde am 26. November Landesverkehrsminister Thomas Webel übergeben hat. Mit dem Integrierten Städtebaulichen EntwicklungsKonzept (ISEK) winken neue Förderquellen von Land und Bund. Bürgermeisterin Steffi Trittel mahnt: Neben der baulichen Sanierung sei Pioniergeist auch bei der zukünftigen Betreibung des Freibads unerlässlich.
Alle bekannten Förderprogramme für den ländlichen Raum hat die Gemeinde ausgelotet, um die 2017 mit dem Bau des Technikgebäudes begonnene Schwimmbadsanierung in Niederndodeleben weiterzuführen. Ohne Erfolg!
3 Millionen Euro sind von Nöten, um das Freibad „Schrotetal“ zu einer modernen Freizeitanlage umzubauen.
Mit dem ISEK sind nun die Voraussetzungen geschaffen, Fördermittel für städtebauliche Vorhaben zu beantragen. Städtebauförderung auf dem Lande heißt:  Fest umrissene Gebiete im ländlichen Raum sind dafür zu untersuchen und eine Bedeutung der Entwicklung dieser Gebiete weit über die Dorfgrenzen hinaus nachzuweisen. In der Hohen Börde hat die Gemeinde dafür drei Zonen in den Ortschaften Niederndodeleben, Hermsdorf und Bebertal festgelegt und untersuchen lassen. Ergebnis ist das ISEK.

90 Prozent Förderung scheinen möglich

Konzepte wie das ISEK weisen eine nachhaltige Entwicklung nach und bereiten so den Boden für eine Förderfähigkeit durch den Staat. „Die Hohe Börde ist seit Jahren Vorreiter bei der Entwicklung solcher Konzepte“, lobte Minister Webel.
Zum einen kann die Gemeinde jetzt auf eine Förderung durch das Bund-Land-Förderprogramm „Kleine Städte und Gemeinden“ hoffen. 30 Prozent der Gesamtkosten müsste aber hier immer noch die Kommune tragen.
Zum Anderen hofft die Gemeinde auf den Zuschlag durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Kultur, Jugend und Kultur“, hier ist unter Umständen eine Förderquote von 90 Prozent möglich, was 10 Prozent Eigenteil der Gemeinde ausmacht. Die Chancen hierfür sollen nicht schlecht stehen.

Pioniergeist gefragt: Genossenschaft oder Freibadverein?

In Sachen Nachhaltigkeit drängt Bürgermeisterin Steffi Trittel auf eine wirtschaftliche Betreibung des Schwimmbads nach der Sanierung. Bisher betreibt der Schwimmbadverein die Anlage. Bei Besichtigungen im niedersächsischen Luthe hat die Gemeinde ein Genossenschaftsmodell der dortigen Freibadbetreiber kennengelernt. Auch andere Freibäder wie im altmärkischen Lüderitz  und in Tangermünde hat die Gemeinde besucht. „Besucherzahlen und Personalkosten werden die Betreiberkosten in Zukunft maßgeblich beeinflussen. Deshalb werden wir als Gemeinde die Akteure in Niederndodeleben gern begleiten, kluge Lösungen für eine solide Betreibung des Schrotetal-Freibads zu finden. Hier ist Pioniergeist gefragt“, betonte die Bürgermeisterin.

Vier Männer und eine Frau in der Mitte stellen sich dem Fotografen

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