Das neue KiföG im Fokus

Diskussion an einem Konferenztisch

Informationen aus erster Hand über die Regelungen des bevor stehenden neuen Kinderfördergesetzes (KiFöG) wollte die Gemeinde von Susi Möbbeck, Staatssekretärin im Landes-Sozialministerium, erfahren. In einem persönlichen Gespräch mit Rathausvertretern und dem Vorsitzenden des Gemeindeelternbeirates Matthias Welling diskutierten beide Seiten die Details der zukünftigen Kinderbetreuung im Lande.

Fest steht Möbbeck zufolge: Ab dem 1. Januar 2019 müssen Eltern für ihre in der Kita gleichzeitig betreuten Geschwisterkinder nur noch Beiträge für das ältere Kind zahlen. Weitere Regelungen des neuen KiföG sollen ab 1. August kommenden Jahres in Kraft treten. Dazu zählen unter anderem Änderungen des Umfangs der Ganztagsbetreuung von Kindern, vom Gesetz vorgeschriebene Staffelungsregelungen ab vier Stunden täglicher Betreuung oder die zukünftige stärkere Wichtung der Mitbestimmung der Eltern.
Nachfragebedarf seitens der Gemeinde gab es hinsichtlich der Erfüllung des Bildungsauftrags in den Kitas bei immer variableren Betreuungszeiten.
Und: Während die Kinderbetreuung für Eltern von mehreren Kindern billiger werden soll, bleiben nach Einschätzung des Rathauses Hohe Börde die finanziellen Belastungen für die Kommunen unterm Strich nahezu gleich.
Kritisch sieht die Gemeinde auch die aktuelle Situation der Ausbildung von Erziehern. Sie ist auch einer der Gründe für die aktuellen Protestaktionen von Erziehern vor dem Magdeburger Landtag. Trotz großen Personalbedarfs in den Kitas des Landes und viel zu wenig Fachkräften, dauert die Ausbildung nach wie vor fünf Jahre. Während des Studiums sind die angehenden Erzieher auf Bafög angewiesen, teilweise zahlen sie sogar für ihre Ausbildung. Sie sind finanziell also schlechter gestellt als Auszubildende. Bürgermeisterin Steffi Trittel regte deshalb eine duale Berufsausbildung für Erzieherinnen an. Die schulische Ausbildung könnte in Berufsschulen, die praktische Ausbildung an den zukünftigen Arbeitsplätzen in den Kitas und gegen Bezahlung einer Ausbildungsvergütung erfolgen.

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