Lebenswerte Dörfer 

„Die Städte sind meist grüner, als die Dörfer und das wollen wir ändern“, sagt Christa Ringkamp von der Initiative Natur im Garten. Wie können Privatpersonen dazu beitragen? Welche Berufe können durch Gartentourismus entstehen? Über diese und viele weitere Thematiken wurde am 17.Oktober im Dorfgemeinschaftshaus Bornstadt gesprochen. Organisiert hat das Seminar die Agrarsoziale Gesellschaft und die Gartenakademie Sachsen-Anhalt.
Nach dem theoretischen Teil durften alle Teilnehmer in den Garten der Familie Kuhn, die 2016 die Plakette „Natur im Garten“ erhalten haben“, und im Grünen eine Kohlrübensuppe genießen.

230 Plaketten „Natur im Garten“ wurden in Sachsen-Anhalt bereits verteilt, davon 30 in der Hohen Börde. Keine Pestizide, kein Torf sind Voraussetzungen um diese zu erhalten. Mitmachen können Kleingärten genauso wie große Parkanlagen. Nähere Infos gibt es hier.

Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum. Er ist Stellvertreter der Natur, in dem wir Geist, Wissen und Handwerk wieder gebrauchen im sorgsamen Umgang mit der Welt und ihrem Mikrokosmos, dem Garten. Dieter Kienast

30 Jahre hat sich Christa Ringcamp mit europäischen Gärten beschäftigt. Im Frühling liebt sie die Farbenvielfalt der Tulpen, im Sommer weckt Flieder bei ihr Kindheitserinnerungen, im Herbst strahlt die Sonnenblume Fröhlichkeit aus und im Winter findet sie den Wintergarten erholsam, wenn die Bäume mit Schnee bedeckt sind und Ruhe ausstrahlen.

Geplant sind monatliche grüne Stammtische in den einzelnen Regionen. Wo und wann diese stattfinden, wird noch bekannt gegeben. Im Frühjahr wird es wieder den Obstbaumschnittkurs geben und am Förderprojekt „ Auf dem Weg zum Gartensommer 2020“ wird weiter gearbeitet. Die Region soll durch dieses Projekt attraktiver und bunter werden.

Mittagstisch im Garten der Familie Kuhn, der 2017 mit der Plakette „Natur im Garten“ ausgezeichnet wurde.

 

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