Ostergruß aus dem Rathaus der Gemeinde Hohe Börde

Das Osterfest steht vor der Tür. Traditionell ist der Osterhase in den meisten Kulturen eine zentrale Figur des Festes. Sein Ursprung ist nicht eindeutig belegt: Historiker vermuten, dass der Hase als Symbol mit der Fruchtbarkeitsgöttin „Eoste“ verbunden ist. Begründet wird diese Theorie mit der sich schnell vermehrenden Population des Tieres.
„Auch unsere Feldhasen sind im Frühjahr außerordentlich fortpflanzungsfreudig. Die Vermehrungsrate ist sehr hoch“, sagt Heinz Ehrecke, Jäger aus Niederndodeleben. Er versichert, dass das Niederwild, zudem der Feldhase gehört, freiwillig von den Jägern geschont wird. „Der Besatz soll erhalten bleiben, beziehungsweise die Chance bekommen sich verbessern zu können.“ In den 60er bis 80er Jahren hatten die Feldhasen in der Hohen Börde eine sehr gute Bestandsdichte. Es wurden sogar Fangaktionen durchgeführt. Die gefangenen Hasen wurden nach Frankreich geliefert und galten als Devisenbeschaffung. Da aber beim Fang und Transport ein Großteil der Hasen einging wurden diese Aktionen eingestellt. Früher hatten die Hasen mehr Deckung auf den Äckern. Es gab wesentlich mehr Kräuter und nach der Ernte blieb mehr liegen. 
Heutzutage ist die Bestandsdichte ist sehr gering. Ein Grund ist die moderne Landwirtschaft, die mit effektiven Maschinen arbeitet.
Es gibt aber auch Ausnahmen. In Mammendorf schafft der Jäger Kay Brüggemann durch seine Feldbewirtschaftung blühende Leckerbissen für das Niederwild. Außerdem ist das Wellner Jagdgebiet seit 2012 eines von drei Referenzgebieten eines landesweiten Niederwildprojektes. Diese wird vom Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde wissenschaftlich begleitet. In Niederndodeleben wurden ebenfalls Biotope gestaltet. Diese befinden sich zwischen Schnarsleben und Irxleben, vor dem Wartberg oder zwischen der Flurgrenze von Wellen in Richtung Niederndodeleben an der Schrote. „Damit wir auch in den nächsten Jahren unseren Kindern noch Hasen und anderes Niederwild in unseren Feldfluren zeigen können, bedarf es weiterhin viel Biotoppflege und schonenden Umgang mit unserer Natur. Das geht alle an…,“ sagt Heinz Ehrecke.
Vielleicht sehen Sie bei Ihrem Osterspaziergang einen Feldhasen. Halten Sie die Augen offen. Schöne Ostern wünscht Ihre Bürgermeisterin Steffi Trittel.

Steckbrief vom heimischen Feldhasen:

Name: Feldhase

Größe: Die Kopf- Rumpf- Länge beträgt 27 bis 65 Zentimeter

Gewicht: bis zu 7 Kilogramm

Ernährung: Hasen sind Pflanzenfresser. Sie ernähren sich von Gräsern, Kräutern, Blättern und Blüten.  Im Winter nehmen sie auch gern Prossholz, also Weichhölzer wie Weide auf.

Lebensraum: Hasen leben im freien Feld und fliehen bei Angriffen mit hoher Geschwindigkeit

Wurf: Die Häsin kann mehrmals im Jahr Junge zur Welt bringen. Die Wurfgröße liegt bei durchschnittlich zwei bis acht. Neugeborene Hasen kommen nach einer Tragzeit von zirka 40 bis 50 Tagen mit Fell und offenen Augen zur Welt und sind Nestflüchter.

Eigenschaften: Unsere heimischen Feldhasen sind außer in der Paarungszeit Einzelgänger.

Und was sind die Kennzeichen vom Kaninchen? Sie haben kürzere Ohren und keine kräftigen Hinterbeine. Das Wildkaninchen lebt gesellig und versteckt sich vor Fressfeinden in Unterschlüpfen. Neugeborene Kaninchen kommen nach kürzerer Tragzeit, zirka 30 Tage, nackt und blind zur Welt. Sie sind Nesthocker.

Kaninchen sitzt im Rasen

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Ortsteil Irxleben
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