„Talente im ländlichen Raum“- Fachgespräch des LandFrauenverbandes Sachsen-Anhalt

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion

Mit der Abwanderung von Frauen aus dem ländlichen Raum haben sich die Mitglieder des LandFrauenverbandes Sachsen-Anhalt beim Fachgespräch zum Thema „Talente im ländlichen Raum“ am 26. Oktober im Bornstedter Bürgerhaus beschäftigt.
Anne-Marie Keding, Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, referierte darüber, warum es sich lohnt, in Sachsen-Anhalt zu bleiben. Dabei verwies sie auf die Vorteile, die ein Leben im ländlichen Raum mit sich bringt. Der ländliche Raum biete die Möglichkeit, sich in jedem nahezu freien Betätigungsfeld zu engagieren. Auch die Chance, in der Gemeinde nicht anonym zu sein, sei ein positiver Aspekt, insbesondere für Menschen, denen die Anonymität der Großstädte nicht gefällt, betonte Keding.
Des Weiteren wurde in der anschließenden Podiumsdiskussion deutlich, welch wichtiges Kriterium der Breitbandausbau in den ländlichen Regionen darstellt. Heimarbeitsplätze sowie Online-Banking  oder Lernprogramme spielen eine immense Rolle bei der Gestaltung des ländlichen Lebens.
Doch nicht nur die Politik sei gefragt, sondern auch die Unternehmen, die den jungen Menschen Perspektiven bieten müssten, um sie im Land zu halten, sagte Podiumsdiskussions-Teilnehmerin Steffi Strube. Die Nachwuchsförderung spiele eine tragende Rolle, um Abwanderung entgegenzuwirken, führte sie weiter aus. Susann Ulrich, ebenfalls Teilnehmerin der Podiumsdiskussion, zeigte auf, welche Vorteile der ländliche Raum insbesondere jungen Frauen für den schnellen Wiedereinstieg ins Berufsleben bietet, da Sachsen-Anhalt führend in Sachen Kinderbetreuung sei.
Ein großes Problem, dem sich die ländlichen Regionen widmen müssen, sei allerdings die hausärztlichen Versorgung, wie Gemeindebürgermeisterin Steffi Trittel betonte. Hier würden dringend Lösungsvorschläge der Politik benötigt, um dieses Schlüsselproblem auf dem Land lösen zu können. Trittel bat Ministerin Keding darum, diesen Missstand mit nach Magdeburg in die Landesregierung zu nehmen.

 

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