Wie geht es weiter im LEADER-Prozess?

In 2016 nimmt der LEADER-Prozess, mit dem in den zurückliegenden Jahren weit über 1.500 Projekte im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts unterstützt werden konnten, wieder richtig Fahrt auf. „Seit April verfügen wir über ein professionelles LEADER-Management, mit dem wir nun gemeinsam Vorhaben zur Umsetzung unserer Entwicklungsstrategie vorbereiten können“, stellt Steffi Trittel, Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Flechtinger Höhenzug im Europäischen LEADER-Prozess, fest.
Bereits seit dem 1.3.2016 liegen mehrere Fördermittelanträge für Vorhaben aus dem LAG-Gebiet Flechtinger Höhenzug beim Landesverwaltungsamt zur Prüfung vor. Am 15.6. hat das Amt mitgeteilt, dass in der kommenden Woche mit den ersten Zuwendungsbescheiden in Sachsen-Anhalt zu rechnen ist.
Im Sommer 2015 hatte das Ministerium der Finanzen die Lokale Entwicklungsstrategie (LES), mit der sich die LAG-Mitglieder erfolgreich am Landeswettbewerb zur Auswahl der künftigen LEADER-Förderregion beteiligt haben, bestätigt.
„Seit wenigen Wochen verfügen wir auch über weitere Richtlinien der Landesregierung, mit denen Projekte aus dem LEADER-Prozess mit EU-Mitteln gefördert werden können“, so die LAG-Vorsitzende und Bürgermeisterin der Gemeinde Hohe Börde weiter. Vor diesem Hintergrund wird die LAG Mitte Juni einen Aufruf zur Vorbereitung von LEADER-Projekten für das Jahr 2017 veröffentlichen.
Am 16. Juni 2016 findet dazu in Irxleben (Beginn: 19 Uhr, Rathaus der Gemeinde Hohe Börde) eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Alle Interessenten, die im kommenden Jahr ein mit LEADER-Mitteln gefördertes Vorhaben durchführen möchten, sind dazu herzlich eingeladen.
Fachlich wird die Informationsveranstaltung durch das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Mitte und das LEADER-Management, das von Herrn Dipl.-Ing. (FH) Wolfram Westhus geleitet wird, begleitet.
„Mit dem Aufruf werden wir auch einen Projektbogen veröffentlichen, der bis spätestens 15.9.2016 einzureichen ist und der die Grundlage für die Vorbereitung einer Prioritätenliste von LEADER-Projekten für das Jahr 2017 bildet“, stellt Wolfram Westhus in Aussicht. Alle eingehenden Projektvorschläge werde man nach den in der Entwicklungsstrategie der LAG festgelegten Kriterien prüfen, um der Mitgliederversammlung bis Ende Oktober 2016 einen Vorschlag für die Rang- und Reihenfolge der Vorhaben vorlegen zu können, so der LEADER-Manager weiter.
Die dann von der LAG-Mitgliederversammlung zu beschließende Prioritätenliste 2017 muss Anfang November der Landesregierung vorgelegt werden. Die Anträge auf LEADER-Förderung sollen danach spätestens bis 1. März 2017 bei den zuständigen Bewilligungsbehörden vorliegen.
Der Aufruf zur Weiterführung des LEADER-Prozesses im Jahr 2017 richtet sich an Akteure aus der LEADER-Region Flechtinger Höhenzug, die folgende Kommunen umfasst: Stadt Haldensleben, Gemeinde Hohe Börde, Verbandsgemeinde Flechtingen, Verbandsgemeinde Obere Aller und Bereich Weferlingen der Stadt Oebisfelde-Weferlingen

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