Weltumwelttag: Die Hohe Börde stellt Weichen für Klimaschutz

Fachgespräch zwischen vier Leuten über Unterlagen

Nachhaltiges Handeln im Umgang mit den Naturressourcen ist seit 1972 Kernziel des alljährlich am 5. Juni ausgerufenen Weltumwelttages. Mit einem Klimaschutz-Teil-Konzept will die Gemeinde Weichen für die eigene umweltfreundliche Zukunft stellen. Der Gemeinderat wird am 14. Juni über erste Ergebnisse und vorgeschlagene Projekte dieses von der Leipziger Firma Seecon vorgelegten Konzeptes beraten. Das vom Bund geförderte Klimaschutz-Teil-Konzept soll nach seiner endgültigen Fertigstellung im Herbst 2016  als Arbeitspapier für die weitere energetische Sanierung kommunaler Immobilien dienen.
Seit September 2015 haben die Leipziger Energie-Experten mit Unterstützung der kommunalen Angestellten 87 gemeindliche Gebäude von der Kita bis zur Lagerhalle ins Visier genommen und deren energetische Daten (vergleichbare Verbrauchsdaten und Bewertung jedes Gebäudes nach einem Ampelsystem) ermittelt (Baustein 1).
In einem weiteren Schritt (Baustein 2) unterzogen die Experten 21 Gebäude  - vor allem mit besonders hohem Energieverbrauch - einer Grobanalyse, bei der unter anderem auch der Zustand der Immobilie und die Sanierungs- und Amortisierungskosten bewertet worden waren.
Vier kommunale Gebäude wurden schließlich einer tiefgründigen Feinanalyse (Baustein 3) unterzogen, bei der energetische Standards berücksichtigt und konkrete Handlungsempfehlungen gegeben wurden. In einer gemeinsamen Beratung haben die Rathausspitze Hohe Börde und Seecon-Vertreter erste konkrete Maßnahmen angeregt, die nun dem Gemeinderat vorgelegt werden. Sämtliche dieser drei Maßnahmen sollen nur umgesetzt werden, wenn die dafür zu beantragenden Fördermittel auch bewilligt werden.

  1. Einstellung eines Klimamanagers der Gemeinde für zunächst drei Jahre,
  2. Pilotförderung für das Projekt „CO2-neutrale Verwaltung“ und Durchführung des Projektes im Rathaus Hohe Börde;
  3. Initiierung und Durchführung des Pilotprojektes einer energetischen Gebäudeüberwachung der Wildpark-Sporthalle in Irxleben.

Maßgabe bei der Umsetzung des Energiesparkonzeptes der Gemeinde ist Bürgermeisterin Steffi Trittel zufolge: „Statt durch Gebührenerhöhungen höhere Stromkosten auszugleichen, wollen wir Investitionsentscheidungen treffen und umsetzen, die das Bewusstsein der Akteure in unseren Gebäuden verändern und so sinnvoll umweltfreundlich und energiesparend handeln.“

Kontakt

Gemeinde Hohe Börde
Bürgermeisterin Steffi Trittel
Ortsteil Irxleben
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D-39167 Hohe Börde

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