LandFrauen wollen weiter mitmischen

Frau gestikuliert und diskutiert im Podium

„Mit den Landwirtinnen in die Zukunft des ländlichen Raumes“ hieß das Motto eines Fachgesprächs, zu dem der LandFrauenverband Sachsen-Anhalt am 14. Oktober in das Bornstedter „Angereck“ (Gemeinde Hohe Börde) eingeladen hatte. Gut 60 Landwirtinnen und und Mitglieder des Landfrauenverbandes nutzten die Gelegenheit, um mit Experten und Gleichgesinnten über ihre Sorgen, Probleme und Bedürfnisse gegenüber Politik und Verwaltung zu diskutieren. Ein Instrument, Landwirtinnen zu stärken und zu unterstützen ist das vom Verband initiierte Projekt „LandFrauen mischen mit“.
Erfahrungen der Landfrauen und ihre Sicht auf die sich verändernden Strukturen in der Landwirtschaft und der Arbeit im ländlichen Raum bestimmten die Gespräche und die Podiumsdiskussion. Auch die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum, die Unterstützung von Initiativen der Bevölkerung und das Miteinander im Dorf waren Themen, zu denen viele aktuelle Beispiele angesprochen, vorgestellt und diskutiert wurden.
In das Gespräch brachten sich auch Ehrengäste wie die Landesverbandsvorsitzende Sybille Klug und ihre Stellvertreterin Steffi Trittel, gleichzeitig Bürgermeisterin der Gemeinde Hohe Börde und somit Gastgeberin des Abends, ein.
Dr. Ekkehardt Wallbaum, Abteilungsleiter im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, referierte über die aktuellen Agrar-Förderungen und sprach über Themen und Entwicklungen, von denen die Landwirte besonders stark betroffen sind. Wallbaum betonte das soziale Engagement des LandFrauenverbandes, der mit seinen vielfältigen Angeboten vor Ort eine große Bereicherung für die Bevölkerung und ein achtenswerter Partner der Landesregierung bei der Bewältigung des demografischen Wandels sei.
Steffi Trittel erläuterte die Chancen für LandFrauen-Gruppen, ihre Projekte mit Hilfe der LEADER-Förderstrategie der EU umzusetzen.
Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens widmete sich nach seinem Eintreffen den Fragen der Gäste. Aeikens betonte, dass es zukünftig weiterhin Globalisierung und Regionalisierung in der Branche geben werde und dass sich viele Trends hieraus entwickeln werden, die auch viele Chancen für Landwirte bergen würden.
Den wichtigen Punkt der starken Bürokratisierung in der Verwaltung der Betriebe sahen alle Beteiligten als größtes Hemmnis an und forderten umgehend Änderungen von Seiten der Behörden.
Die Diskussionen dauerten bis in die späten Abendstunden an. Wiederholungen solcher Fachgespräche sind bei großer Zustimmung der Anwesenden vereinbart worden.

Einen ausführlichen Bericht von der Veranstaltung finden sie hier.

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Fax: +49 (0) 39204 781 450
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