Freie Fahrt auf der Bebertaler Ortsumgehung

Feierlicher Scherenschnitt an einer Straße

Eine der ältesten offenen Akten der Gemeinde Hohe Börde kann geschlossen werden: Nach mehr als 23 Jahren ist das stetige Ringen der Bebertaler Bürger, ihrer Kommunalpolitiker und der Gemeindeverwaltung Hohe Börde um eine Umgehungsstraße erfolgreich abgeschlossen. Der feierliche Scherenschnitt an der Ortsumgehungsstraße B245n war am 14. September der Schlussakkord. Ab sofort läuft der Verkehr zwischen der Autobahn A2 und der Bundesstraße B71 bei Haldensleben nördlich an Bebertal, mit einem herrlichen Blick auf die Veltheimsburg und den ehrwürdigen Landratsturm, vorbei.

„Mit diesem Großprojekt haben wir einen weiteren großen Schritt für die Verbesserung unserer Infrastruktur getan“, betonte Steffi Trittel, die Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Hohe Börde. Mit der Bebertaler Ortsumgehung werde das Leben auf dem Lande attraktiver für alle Generationen und sicherer für die Schulkinder. Bei der letzten Verkehrszählung war eine Belastung mit 6000 Fahrzeugen pro Tag ermittelt worden. Vor allem der Schwerlastverkehr machte der sehr engen und kurvenreichen Ortsdurchfahrt arg zu schaffen.

Die Bürgermeisterin ergänzte: „Das nächste Großprojekt wirft bereits seine Schatten voraus. Mit dem angestrebten Neubau der Hermsdorfer Grundschule wollen wir am anderen Ende der Gemeinde einen weiteren Anker für die Zukunftssicherung unserer Gemeinde festmachen. Und wir hoffen, wie in Bebertal, auch in Hermsdorf auf die Unterstützung von Bund und Land. Wir blicken optimistisch voraus. Die Vergangenheit hat bewiesen: Wer sich rechtzeitig bewegt, Vorbereitungen trifft, Mut besitzt und Visionen hat, der wird belohnt. Dieser freudige Tag heute ist so möglich geworden.“

Steffi Trittel dankte dem Bund und dem Land, die das herbei gesehnte Straßenbauprojekt umgesetzt haben. Die Gemeinde ihrerseits hatte dafür ihre Hausaufgaben bereits im Jahr 2000 erledigt und Baurecht geschaffen. Mit Unterstützung der bereits Anfang der 1990er Jahre gegründeten Bürgerinitiative für die Umgehungsstraße – mit Manfred Bethge an der Spitze - wurde das Projekt angeschoben. Dank der Übernahme der Planungskosten durch den Betreiber des Hartgesteinstagebaus im Ortsteil Dönstedt (früher Haniel, heute NNG; Betriebsleiter Uwe Werner) wurde im Rahmen des Bebauungsplanes jenes Baurecht geschaffen, auf die Jahre später die Landesstraßenbaubehörde im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland zurückgreifen konnte. Denn: Als sich auf Bundesebene in den Jahren 2011/2012 finanzielle Spielräume im Rahmen von Konjunkturprogrammen ergaben, hatten jene Straßenverkehrsprojekte gute Karten, für die bereits Baurecht bestand. Bereits am 4. September 2013 konnte der symbolische erste Spatenstich vollzogen werden. Zunächst waren die Brückenbauwerke errichtet worden. Mitte 2014 folgte dann der eigentliche Straßenbau. Die Bundesrepublik Deutschland hat für den Bau der 4,8 Kilometer langen Umgehungsstraße 12,54 Millionen Euro investiert.

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