Krönender Abschluss für zwei Kirchtürme

Quartett auf einem Kirchturm

Feierliche Höhepunkte für zwei Bauvorhaben der EU-Förderstrategie „LEADER“ konnte die Lokale LEADER-Aktionsgruppe „Flechtinger Höhenzug“ begehen: die Fertigstellung der Kirchturmsanierung in Ummendorf (Verbandsgemeinde Obere Aller) und das Knopffest für die Kirchturmspitze in Irxleben (Gemeinde Hohe Börde).  LEADER hatte die Anträge für beide Sanierungsprojekte mit Fördermitteln unterstützt. Die neue EU-Förderperiode wirft bereits ihre Schatten voraus.
„Wir sind glücklich, dass wir mit Ummendorf und Irxleben noch zwei uns besonders am Herzen liegende LEADER-Projekte dank der großzügigen Unterstützung durch die EU realisieren konnten“, betonte Steffi Trittel, die Bürgermeisterin der Gemeinde Hohe Börde und Vorsitzende der LAG „Flechtinger Höhenzug“.
In Ummendorf feierte die Kirchgemeinde bereits den Abschluss der Turmsanierung mit einem Festgottesdienst und dem darauf folgenden Turmfest. Die 200 Jahre alte „Welsche Haube mit Laterne“ musste kurz vor Ostern für die Sanierung vom Kirchturm abgenommen werden. Neben der ebenfalls erfolgten Rekonstruktion der Mauerkrone wurden die Turmfenster saniert und das Schieferdach neu eingedeckt. Der Förderanteil von LEADER beläuft sich in Ummendorf auf 51500 Euro.
In Irxleben wurde das Knopffest als wichtige Etappe der noch bis Ende September dauernden Sanierungsarbeiten am Kirchturm gefeiert. Der kugelähnliche „Knopf gehört zusammen mit dem Wetterhahn und dem Kreuz zur neuen Bekrönung des Irxleber Kirchturms. Traditionell befüllten Pastorin Erika Schünemann und Gunnar Krull den Knopf mit Münzen, Dokumenten der Zeitgeschichte, des Baugeschehenes und der Dorfgeschichte. Bürgermeisterin Steffi Trittel verfolgte das Aufsetzen von Knopf, Wetterhahn und Kreuz aus nächster Nähe oben auf der Kirchturmspitze und genoss den Blick über Irxleben. Das Knopffest klang mit einem kleinen Empfang auf dem benachbarten Pfarrhof aus.
Die Ummendorfer und die Irxleber Kirchturmsanierung sind die letzten Bauvorhaben der LAG „Flechtinger Höhenzug“, die in der zu Ende gegangenen EU-Förderperiode abgeschlossen werden. Am 20. August erwartet die neu zu bildende LAG ihre Bestätigung sowie die Genehmigung ihrer Lokalen Entwicklungsstrategie (LES). Die LES ist die Handlungsgrundlage aller Lokalen Aktionsgruppe in Sachsen-Anhalt für die bereits begonnene EU-Förderphase bis 2020. Ergänzt wird in dieser Förderphase das bisherige LEAEDER-Instrumentarium um die Komponente CLLD. Der CLLD-Ansatz eröffnet die Verbindung  von LEADER mit anderen Förderprogrammen wie dem Europäischen Sozialfond (ESF) oder dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE).
Schwerpunkte der LES des Flechtinger Höhenzuges sind die Unterstützung von Vorhaben zur Vernetzung und Vermarktung des kulturellen und landschaftlichen Erbes, Maßnahmen der Daseinsvorsorge zur Bewältigung des demografischen Wandels und die Ressourceneffizienz zur Anpassung der Region an den Klimawandel.

Menschengruppe zu Füßen eines Kirchturms

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Bürgermeisterin Steffi Trittel
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