30 Frauen aus Masuren/Ermland in der Hohen Börde

Frauengruppe vor einem Rathaus

30 Frauen aus der polnischen Wojewodschaft (Bundesland) Ermland-Masuren haben am Wochenende der Hohen Börde einen ganztägigen Besuch abgestattet. Die Delegation  war einer Einladung der Hohe-Börde-Landfrauengruppe „Holli Holler“ gefolgt. 

Den Kontakt zwischen den beiden Frauengruppen hatte Mathias Willenbockel, zuständig für internationale Beziehungen des Landes Sachsen-Anhalt, geknüpft. Malgorzata Koziol, Abgeordnete des Landesparlaments Ermland-Masuren, führte die polnische Delegation an.

Mit Holunderwein begrüßten die Gastgeberinnen am Rathaus Hohe Börde ihre Gäste aus dem schönen  Masuren. Diese bedankten sich mit bezaubernden Gastgeschenken aus ihrer idyllischen Heimat. Bei Holunderschinken, -käse und Holunderfrüchtebrot kamen sich die Frauen aus Polen und Deutschland näher. Die meisten der polnischen Gäste kamen aus der Landwirtschaften oder arbeiten in politischen Gremien mit, die sich vor allem mit der Entwicklung des ländlichen Raumes befassen. Diesem Thema galt auch ihr besonderes Interesse. Das Motto des Besuches lautete: „Frauen als Initiatoren der sozialen Entwicklung im ländlichen Raum“. Vertreterinnen aus der Hohen Börde berichteten von der Kinderbetreuung und dem Kita-Qualitätsmanagements in der Gemeinde als Elemente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Mittelpunkt.

Nach dem intensiven Erfahrungsaustausch reisten die polnischen Gäste gemeinsam mit ihren Gastgeberinnen auf den Bebertaler „Vierzeithof“ von Landfrau Marion Schnitzler. Sie berichtete über ihren Umbau eines alten Bauernhofes zur Radler-Herberge mit Café und Kulturangeboten berichten. Der „Vierzeithof“ liegt unmittelbar am Aller-Elberadweg und wurde mit Hilfe von Fördermitteln der Europäischen Union umgebaut. Eine weitere Station war die Radfahr- und Taufkirche St. Godebert zu Bebertal. Renate Rogge führte die Gäste durch das Gotteshaus, das auch mit Hilfe der EU schrittweise saniert werden konnte.

Bei Kaffee und süßen Köstlichkeiten erfuhren die Gäste jede Menge von in der Hohen Börde gemachten Erfahrungen und Neuigkeiten, über Ziele und Ansprüche der Hohe-Börde-Landfrauen an die Entwicklung im ländlichen Raum und die besonderen Möglichkeiten der EU-Förderung.

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