Hohe Börde bewirbt sich mit „Verborgenen Schätzen“ um zwei Tourismuspreise

Um den „Straße der Romanik - Sonderpreis 2015“ bewirbt sich die Gemeinde Hohe Börde. Ins Rennen geht die Gemeinde mit der Projektstudie „Verborgene Schätze an der Straße der Romanik“. Den Preis hat der Tourismusverband Sachsen-Anhalt im Auftrag des Landeswirtschaftsministeriums ausgelobt. Schirmherr des Wettbewerbs ist Landeswirtschaftsminister Hartmut Möllring. Der Preis ist mit 10000 Euro dotiert und soll für kommunalen Aktivitäten dienen, die Infrastruktur, die touristische Erschließung, das Marketing und Ausstellungsvorhaben unterstützen.

Den Anstoß für das fünf Lokale Aktionsgruppen zwischen Harzvorland und  Elbe umfassende Tourismusprojekt hatte die Gemeinde Hohe Börde und ihre Bürgermeisterin Steffi Trittel, gleichzeitig Vorsitzender der LAG „Flechtinger Höhenzug“, gegeben. Idee des Projektes ist eine Bekanntmachung und Vernetzung von bisher weniger bekannten touristischen Ankerpunkten zwischen den offiziellen Stationen der „Straße der Romanik“ gewesen.

Die inzwischen veröffentlichte Studie stellt an 46 Erlebisstationen Geschichte, Schätze und Sehenswürdigkeiten ausführlich vor. Die Hohe Börde ist dabei mit sieben Ankerpunkten vertreten. Dazu zählen das Niederndodeleber Holunderkontor, die Tauf- und Radfahrkirche St. Godebert in Bebertal, die Holunderplantage „Elfenwiese“ in Brumby, die Jakobuskirche mit Meditationsgruft in Rottmersleben, die Ackendorfer Bonifatiuskirche mit mittelalterlichen Fresken, die Kulturkirche Hermsdorf, die Autobahnkirche Hohenwarsleben und das Ökobad Nordgermersleben.

Die „Verborgenen Schätze an der Straße der Romanik“ sollen nun aktiv in das touristische Radwegenetz „Holunderradwege Hohe Börde“ eingebettet und beworben werden. Der Vernetzungsgedanke umfasst auch die übrigen fünf Lokalen Aktionsgruppen, die ihrerseits ihre „Schätze“ infrastrukturell erschließen und die gemeinsame Vernetzung und Vermarktung der Vermarktung der „Verborgenen Schätze“ von der Elbe bis zum Huy entwickeln. Somit kann die Region bekannter gemacht und zusätzliche Wertschöpfung in ihren Dörfern durch zusätzliche Besucher erreicht werden. Langfristig sollen neue touristische Produkte mit dem Tourismusverband Elbe-Börde-Heide entwickelt, regionale Partner gewonnen und mobilisiert werden.

Mit demselben Projekt hat sich die Gemeinde ebenfalls um den „Romanikpreis 2014“ beworben.

Kontakt
Gemeinde Hohe Börde
Bürgermeisterin Steffi Trittel
Ortsteil Irxleben
Bördestraße 8
D-39167 Hohe Börde

Telefon: +49 (0) 39204 7810
Fax: +49 (0) 39204 781 450
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