Ideenkonferenz zur Zukunft des Flechtinger Höhenzugs

Lokale Aktionsgruppe lädt Bewohner, Vereine und Einrichtungen für den 11. Dezember ein / Projektvorschläge für Weiterentwicklung der Region gesucht

Auf einer öffentlichen Ideenkonferenz will die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Flechtinger Höhenzug“ mit Bewohnern und Akteuren des Gebiets am 11. Dezember um 17 Uhr auf Schloss Hundisburg Anregungen und Projektvorschläge für die Entwicklung der Region sammeln und diskutieren. Hintergrund: Über die Europäische Initiative „Leader“ stehen für den Flechtinger Höhenzug im neuen Förderzeitraum bis 2020 erneut Fördermittel aus verschiedenen Töpfen der EU bereit.

 

„Jetzt beginnt die heiße Phase der Vorbereitung auf die neue Förderperiode. Wir würden gern an unsere Erfolge anknüpfen und benötigen dazu die Hilfe der Bewohnerinnen und Bewohner, Vereine und Einrichtungen der Region“, so Wolfram Westhus, Manager der LAG: „Für unsere Lokale Entwicklungsstrategie, die Grundlage für die Förderung ab 2015 sein wird, brauchen wir gute Projektideen. Wir würden uns freuen, wenn einfach jeder Nachbarn, Freunde und Bekannte zu unserer Konferenz mitbringt.“

 

Die drei Schwerpunkte des neuen Förderzeitraums sind Vernetzung und Vermarktung des kulturellen und landschaftlichen Erbes, demografischer Wandel und Daseinsfürsorge sowie der Klimawandel. „In den letzten beiden Förderperioden wurde eine Vielzahl an Objekten zur kulturellen und touristischen Nutzung gefördert und so die Region deutlich entwickelt. Ziel ist, dieses Potential zu vernetzen, durch gutes Standortmarketing bekannt zu machen und zu ergänzen“, erklärt Westhus. „In der Region sind aber auch deutlich die Spuren des demografischen Wandels zu sehen. Ein Drittel der Bevölkerung ist älter als 50 Jahre. Damit entstehen neue Probleme. Die möchte die LAG gemeinsam mit allen Bürgern der Region anpacken. Vorreiter ist die Gemeinde Hohe Börde, die erste Lösungsansätze entwickelt hat“, sagt Westhus.

 

Der Klimawandel wirke sich ebenso in der Region aus. Deshalb möchte die LAG auch auf diesem Gebiet aktiv werden. Westhus dazu: „Durch Energieeinsparung wollen wir auch wieder finanzielle Spielräume für die Gemeinden schaffen, damit zusätzliche Aufgaben für die Daseinsversorge umgesetzt werden können.“

 

Bislang wurden über die Strategie „Leader“ im Flechtinger Höhenzug mehr als 100 Förderprojekte realisiert. Dafür flossen seit 2007 insgesamt 8,36 Millionen Euro Zuschüsse aus EU-Töpfen. Die Gesamtinvestitionssumme lag bei rund 20 Millionen Euro.

 

In der Lokalen Aktionsgruppe „Flechtinger Höhenzug“ zusammengeschlossen sind engagierte Bürger und Verwaltungen. Das Gebiet umfasst die Verbandsgemeinde Obere Aller, einen Großteil der Verbandsgemeinde Flechtingen, die Einheitsgemeinde Hohe Börde, die Kreissstadt Haldensleben sowie den südlichen Bereich der Stadt Oebisfelde/Weferlingen.

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