Polnische Gäste interessiert Erfahrung bei der Dorfentwicklung

Frau trägt sich in ein goldenes Buch ein

Station in der Hohen Börde machte am 8. März eine vierköpfige polnische Delegation des Marschallamtes der Wojewodschaft Ermland-Masuren auf ihrer dreitägigen Arbeitsreise durch Sachsen.Anhalt. Die von Vorstandsmitglied Sylwia Jaskulska angeführte Abordnung interessierte vor allem die Erfahrung der Gemeinde Hohe Börde bei der Entwicklung des ländlichen Raums mit Hilfe von EU-Förderprogrammen wie der Förderstrategie LEADER. Zuvor hatten die polnischen Gäste in Magdeburg mit dem Land Sachsen-Anhalt einen Vertrag unterzeichnet, zu dessen inhaltlichen Schwerpunkten die Dorfentwicklung im ländlichen Raum zählt.
Im Irxleber Rathaus tauschten Beate Prange, Leiterin der Förderbehörde ALFF (Amt für Landwirtschaft, Forsten und Flurneuordnung), und Gastgeberin Gemeindebürgermeisterin Steffi Trittel mit ihren Gästen Erfahrungen über die Nutzung der EU-Förderstrategie LEADER in der letzten Förderperiode aus. Infrastrukturmaßnahmen wie Straßenbau und Abwasserentsorgung standen dabei in Ermland-Masuren im Fokus. In der Hohen Börde und der Lokalen Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug, zu der Gemeinde gehört, wurden knapp 9 Millionen Euro in Projekte investiert, die eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure beantragt hatte. Die polnischen Gäste waren angetan von der Mannigfaltigkeit der Antragsteller und ihrer meist sozio-kulturellen Projekte sowie der Anzahl der Vereine in der Hohen Börde.
Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Zukunft sahen die Gäste in der Motivation und Mobilisierung der Bürger und Initiativen, um Ideen von unten bei der Verwirklichung von EU-Förderprojekten stärker nutzen zu können, betonte Ryszard Cecot, mitverantwortlich für die Entwicklung des ländlichen Raumes und der Landwirtschaft im Ermland Masuren.
Nach dem Erfahrungsaustausch in Irxleben besuchte die Delegation das Groß Santersleber Hopfen-Info-Haus, ein von LEADER gefördertes Kultur- und Dorfzentrum. Bei deftiger Hausmannskosten berichteten Ortsbürgermeister Ulrich Schardt und Bauamtsleiter Rüdiger Schmidt von der Dorfentwicklung Groß Santerslebens, dessen Antlitz sich in den vergangenen 15 Jahren dank der Nutzung von Landes- und EU-Förderprogrammen erheblich gewandelt hat.

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