Vorstand für eine Bewerbung um die Landesgartenschau 2022

Blick in einen Kräutergarten

Für eine Bewerbung zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 hat sich der Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Flechtinger Höhenzug“ ausgesprochen. Eine Befürwortung der Bewerbung durch alle Mitglieder steht noch aus. Für diesen Fall würde sich eine Region, die sich über gut ein Viertel der Fläche des Bördekreises erstreckt, bewerben.
Das Land Sachsen-Anhalt hat zum ersten Mal auch Bewerber aus dem ländlichen Raum für eine dezentrale Landesgartenschau zugelassen. Bis zum 22. September ist eine Bewerbung möglich. Der Vorstand der LAG „Flechtinger Höhenzug“ hat sich mehrheitlich dafür ausgesprochen.
Nun sollen die Mitglieder befragt werden. Eine Finanzierung des für die Bewerbungsunterlagen der LAG zu beauftragenden Konzeptbüros soll über die Mitgliedsgemeinden erfolgen. Im Gespräch ist eine Beteiligung der Gemeinden von 1 Euro pro Einwohner. Der noch zu berufende hauptamtliche LAG-Manager soll das  Bewerbungsverfahren begleiten. Auch der Landkreis Börde will sich laut Angaben von Regionalplaner Holger Mühlisch für die Bewerbung einsetzen.
„Wir sehen uns in der Pflicht, Pläne zu machen, dass unsere Region es noch besser kann. Wir können schon heute zeigen, was in den vergangenen Jahren mit Unterstützung der EU-Förderung erreicht werden konnte. Wir verfügen über touristische Markensäulen wie die ‚Gartenträume‘, die ‚Straße der Romanik,‘ unsere „Verborgenen Schätze an der Straße der Romanik‘, wir haben mit Ummendorf einen Sieger des Europäischen Dorferneuerungswettbewerbs in unseren Reihen und wir haben das Potenzial, uns als Region herausragend zu präsentieren“, unterstrich Steffi Trittel, die LAG-Vorsitzende und Bürgermeisterin der Gemeinde Hohe Börde.
Ummendorfs Bürgermeister Reinhard Falke erinnerte daran, das die LAG Flechtinger Höhenzug die erfolgreichste in ganz Sachsen-Anhalt ist, allein in der vergangenen LEADER-Förderphase wurden 10 Millionen Euro in den ländlichen Raum zwischen Weferlingen und bis Irxleben investiert. Kleine Dörfer, die Lust aufs Landleben, die Besinnung auf die Natur und das naturnahe Leben auf dem Dorf in Verbindung mit moderner Lebensqualität gelte es zu verweben und ein schlüssiges regionales Konzept für eine Landesgartenschau zu erstellen.
„Wir wollen die Menschen von hier, die Gärtnereien und andere Unternehmen wie auch engagierte Menschen mitnehmen, sich einzubringen, um ihre ländliche Heimat in bunten Farben zu präsentieren. Die Basis muss das mitgestalten. Unsere Bewerbungsunterlagen dürfen nicht lange auf Schreibtischen schlummern, sondern müssen mit Ideen der Menschen von hier gefüllt werden“, unterstrich Steffi Trittel. Vorstandsmitglied Albrecht von Bodenhausen betonte: „Wichtig ist das Miteinander Aller. Nur so können wir das meistern.“ In anderen Bundesländern haben dezentrale Landesgartenschauen bereits Erfolgsgeschichte geschrieben.

Kontakt
Gemeinde Hohe Börde
Bürgermeisterin Steffi Trittel
Ortsteil Irxleben
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D-39167 Hohe Börde

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